Teakholz-Investitionen

In Teakholz investiert und nichts zurückbekommen? Sie sind nicht der Einzige — und Sie müssen das nicht hinnehmen.

Teakholz als Geldanlage in den Niederlanden

Ab den neunziger Jahren wurden zehntausende niederländische Anleger angesprochen, um in Teakholzplantagen zu investieren, vor allem in Brasilien. Die Investition schien äußerst attraktiv: Teak ist ein wertvolles tropisches Hartholz, das im Möbelbau, im Schiffbau und im Baugewerbe verwendet wird. Die Wachstumsphase ist begrenzt (20-25 Jahre), danach wird das Holz geschlagen und verkauft. Die versprochenen Renditen waren außergewöhnlich — manchmal Hunderte von Prozent über die Laufzeit.

Die Realität sah jedoch grundlegend anders aus. Die versprochenen Renditen wurden nicht erzielt. Ernteerlöse blieben aus oder waren viel geringer als prognostiziert. Und vor allem: Die Anleger hatten keinerlei Einblick, was tatsächlich mit ihrem Geld und ihren Bäumen auf einer Plantage am anderen Ende der Welt passierte.

Die typische Konstruktion

Die Struktur war stets vergleichbar: Ein niederländisches Unternehmen kümmerte sich um den Verkauf von Teakholzparzellen oder Zertifikaten, oft durch telefonische Akquise. Das Geld wurde in Hektar von Teakholz auf einer Plantage im Ausland investiert. Nach der Zahlung wurde das Geld direkt an den ausländischen Betreiber weitergeleitet. Der Anleger erhielt ein Zertifikat oder eine Vereinbarung, hatte aber keinerlei direkte Kontrolle über die Plantage, den Holzeinschlag, den Verkauf oder die Erlöse.

Die Kosten für Instandhaltung, Holzeinschlag und Transport wurden von den Erlösen abgezogen — aber der Anleger hatte keinen Einblick in die tatsächliche Höhe dieser Kosten. Die Erlöse wurden nicht direkt an die Anleger ausgezahlt, sondern liefen über mehrere Zwischenhändler und Gesellschaften, was die Transparenz noch weiter verringerte.

Warum es strukturell schiefging

Es gibt mehrere Gründe, warum Teakholz-Investitionen in den Niederlanden strukturell gescheitert sind. Die versprochenen Renditen waren von Anfang an unrealistisch hoch — basierend auf optimistischen Schätzungen, die die tatsächlichen Kosten und Risiken nicht berücksichtigten. Der Anleger hatte keinerlei Kontrolle darüber, was auf der Plantage geschah, und war bezüglich Informationen vollständig vom Betreiber abhängig.

Die Autoriteit Financiële Markten (AFM) hatte keine Zuständigkeit für die ausländische Plantagenbewirtschaftung, wodurch es faktisch keine Aufsicht gab. Unternehmen wie Goodwood hatten keine Lizenz und agierten jahrelang in einer Grauzone der Finanzregulierung. Und die Zahlungsströme wurden bewusst komplex gestaltet, mit mehreren Gesellschaften in verschiedenen Ländern, was die Rückverfolgung des Geldes extrem schwierig machte.

Der größte Teakholz-Fall

Der Fall Goodwood, ATF und Floresteca betrifft rund 14.000 niederländische Anleger, die gemeinsam mehr als 300 Millionen Euro in Teakholzplantagen in Brasilien investiert haben. Es ist die größte Teakholz-Investition des 21. Jahrhunderts. Die BFRG führt seit Jahren eine Sammelklage, um diesen Schaden zurückzufordern, und hat dafür gründliche forensische Untersuchungen durchgeführt.

Die Stiftung BFRG kennt diesen Sektor

Die BFRG verfügt über jahrelange, fundierte Erfahrung mit Investitionsfällen im Teakholzbereich. Wir kennen die Strukturen von innen, wir kennen die Akteure und ihre Arbeitsweisen, und wir wissen genau, welche rechtlichen Wege am effektivsten sind, um Schäden zurückzufordern. Dieses Wissen macht den Unterschied zwischen einem aussichtslosen Versuch und einer gut begründeten Klage.

Achtung!

Dies ist die vorerst letzte Möglichkeit, sich als geschädigter Kläger für das Schadensersatzverfahren anzumelden, um Ihren Schaden über dieses bevorstehende Gerichtsverfahren zurückzufordern.

Die Bureau Fraude Recht & Geldzaken B.V. empfängt die Anmeldeformulare unserer Stiftung und wird sich telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen, um alle Details mit Ihnen zu besprechen. Melden Sie sich jetzt an, solange es noch möglich ist!

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