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Definition
Anlagebetrug ist ein Sammelbegriff für jede Form der Täuschung oder des Betrugs, bei der jemand auf der Grundlage falscher, unvollständiger oder irreführender Informationen dazu bewogen wird, Geld zu investieren. Der Betrüger präsentiert eine Investition, die in Wirklichkeit nicht existiert, nicht rentabel ist oder deren Erlöse nicht an den Anleger ausgezahlt werden. Das Ziel des Betrügers ist einfach: Ihnen unter dem Deckmantel einer „Investition“ Ihr Geld abzunehmen.
Anlagebetrug hat viele Formen und Gesichter. Es kann sich um nicht existierende Projekte, stark übertriebene Renditeversprechen, Schneeballsysteme oder schlichtweg um die Abzweigung investierter Gelder auf Privatkonten der Geschäftsführer handeln. Was alle Formen gemeinsam haben, ist die Täuschung des Anlegers, um ihn oder sie zu einer Investition zu bewegen, die bei korrekten Informationen niemals getätigt worden wäre.
Häufige Formen
Ponzi-System (Ponzi scheme): Renditen werden nicht durch echte Investitionen erzielt, sondern aus den Einlagen neuer Anleger bezahlt. Solange neue Teilnehmer hinzukommen, scheint das System zu funktionieren. Sobald der Zustrom stoppt, bricht es zusammen und die meisten Anleger verlieren alles.
Schneeballsystem (Pyramidensystem): Die Teilnehmer werden ermutigt, neue Investoren anzuwerben. Das Geld fließt in der Pyramide nach oben. Die untersten Schichten — die Mehrheit — verlieren ihre Einlage.
Boiler-Room-Betrug: Durch aggressive Telefonverkäufe (Cold Calling) werden Opfer unter hohen Druck gesetzt, um in wertlose, nicht existierende oder stark überbewertete Produkte zu investieren.
Ausländische Anlageprojekte: Investitionen in Plantagen, Minen, Immobilien oder andere Projekte im Ausland, bei denen das Geld verschwindet und die versprochenen Renditen ausbleiben. Dies ist die bei den Fällen der BFRG am häufigsten vorkommende Form.
Wie erkennen Sie Anlagebetrug?
Es gibt deutliche Warnsignale, die auf möglichen Anlagebetrug hindeuten. Seien Sie wachsam, wenn man mit unrealistisch hohen Renditen (20 %, 30 % oder mehr pro Jahr) an Sie herantritt, die „garantiert“ sind — keine seriöse Anlage bietet garantierte hohe Renditen. Achten Sie darauf, ob Sie unaufgefordert telefonisch mit einem Anlageangebot kontaktiert werden, ob Druck ausgeübt wird, schnell zu investieren, ob sich das Projekt im fernen Ausland befindet, wo Sie nichts überprüfen können, ob es keine AFM-Lizenz gibt und ob die Informationsbereitstellung unklar oder widersprüchlich ist.
Anlagebetrug in den Niederlande
Die Niederlande haben leider eine lange Geschichte des Anlagebetrugs. Tausende Bürger wurden von Unternehmen betrogen, die über telefonische Akquise Investitionen in ausländische Projekte verkauften — von Teakholzplantagen in Brasilien bis hin zu Ferienhäusern rund um das Mittelmeer. Der Fall Goodwood, Floresteca und ATF ist dafür das größte und bekannteste Beispiel, mit mehr als 13.000 geschädigten Anlegern und über 300 Millionen Euro an investiertem Vermögen.
Was können Sie tun, wenn Sie betrogen wurden?
Wenn Sie vermuten, Opfer eines Anlagebetrugs geworden zu sein, werden Sie so schnell wie möglich aktiv. Bewahren Sie alle Dokumente, Verträge, Korrespondenzen und Zahlungsbelege auf — dies ist unerlässliches Beweismaterial. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Melden Sie den Betrug bei der AFM. Und nehmen Sie Kontakt mit der Stiftung BFRG auf, um zu prüfen, ob eine Sammelklage möglich ist. Je schneller Sie handeln, desto größer ist die Chance, dass Ihr Schaden zurückgefordert werden kann.